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Holle zu Hainburg

Nicht im kalten Winter, sondern mitten im Sommer soll es der Sage nach gewesen sein, als dort einst in einer Vollmondnacht in aller Muße ein Fischer am Donauufer saß und auf das Brausen und Rauschen des Wassers horchte. Da sah er plötzlich etwas Seltsames. Aus der Mitte des Stromes hob sich eine wundersame Frau mit langem Haar empor, gefolgt von zwei Nixen, die weite, leere Körbe in den Händen hielten. Die schöne Frau in ihrer Mitte hatte das Oberkleid aufgerafft. Darinnen lag, wie in einer Wiege, eine Schar ganz kleiner Kindlein. Da legte Frau Holle – denn um diese handelte es sich, dem überlieferten Titel der Sage nach – bald der einen, bald der anderen Nixe ein Kind in deren Korb und deutete ihnen dann, sich zu entfernen. Sogleich entschwebte die eine Nixe mit ihrem Korbe gegen Hainburg, die andere gegen Theben zu, dem heute slowakischen Devin an der Mündung der March/Morava in die Donau, während die schöne Frau wieder in den silberglänzenden Fluten verschwand.

 

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